FANDOM


Ihr dämlichen, inkompetenten Hurensöhne, ich mache keine Fehler. Ich bin der Tod, habt ihr gehört, ich bin der Tod! Das werd' ich euch zeigen, morgen. Denkt an meine Worte, morgen werde ich es euch zeigen und während ich sie mir vornehme, werde ich an euch denken.

Franklin Graney, auch bekannt als „Der Tommy Killer“, ist ein Serienmörder und -vergewaltiger, der in der ersten Staffel von Criminal Minds auftrat.

HandlungBearbeiten

Graney arbeitete als Telefontechniker für Bell San Diego und lebte gemeinsam mit einer nörgelnden Verwandten in einem Haus, wahrscheinlich seiner Mutter oder Ehefrau. Im Jahre 2005 begann er, Frauen, die auf seiner Route lebten, zu vergewaltigen und zu töten, wobei er sie vorher beobachtete; nach der Ermordung, die durch Strangulation mit einem Draht geschah, klebte er die Augen der Frauen mit Klebstoff auf und zerstörte Reichtumssymbole in deren Häuser. Nachdem die Polizei vorgab, nach den ersten drei Morden keinen Zusammenhang zwischen den Taten zu finden, begann Graney, wütend ob dieser Tatsache, Auszüge aus der Ballade „Ein Dialog zwischen dem Tod und einer Dame“ aus dem späten 17. Jahrhundert an den nachfolgenden Tatorten zu hinterlassen, um die Aufmerksamkeit der Presse zu erlangen, die ihm, nachdem seine Affinität, den Opfern die Augen aufzukleben, zu Tage kommt, den Namen „Tommy Killer“ gibt, benannt nach der Rockoper Tommy von The Who, die unter anderem die Zeilen „See me, feel me, touch me“ (zu deutsch: „Sehe mich, spüre mich, berühre mich“) beinhaltet. Graney tritt erstmals auf, als er in das Haus von Brenda Samms einbricht und sie überwältigt, während diese Aerobic-Übungen macht, wobei sein Gesicht jedoch nicht zu sehen ist; sie ist sein letztes getötetes Opfer.

Nachdem Graney sechs Opfer in nur drei Wochen zu verantworten hat, wird die BAU zur Untersuchung des Falls hinzugezogen. Als ein junger Schwarzer als Verdächtiger präsentiert wird, wird Graney aufgrund dieser Entwicklung sehr wütend. Er ruft in der Polizeistation an und behauptet, morgen eine weitere Frau zu vergewaltigen und zu ermorden. Da Graney seinen Anruf über 25 verschiedene Zwischenstationen leiten ließ, ist es für Garcia nicht möglich, ihn zu orten. Am frühen Morgen schleicht sich Graney in das Haus von Shelly Hart und zwingt sie, die Treppen hinauf ins Schlafzimmer zu gehen, ansonsten würde er ihren Säugling verletzen. Beim Fesseln von Shelly beginnt er, sie verbal zu beschimpfen, als er Gideon durch den Flur laufen hört. Als Gideon den Raum betritt, hält Graney eine Handfeuerwaffe an Shellys Kopf und droht, sie zu erschießen. Als Anspielung auf seinen inneren Wunsch nach Anerkennung und Berüchtigkeit beginnt Gideon, ihn von der Tat abzubringen, indem er behauptet, dass wenn er aufhört, er unsterblich wird und in einem Zug mit Dahmer und Bundy genannt wird, aber wenn er Gideon dazu zwingt, ihn zu töten, würde er jedem erzählen, er wäre nur ein einfacher Einbrecher, der Tommy-Killer würde nie geschnappt werden und die Leute würden diesen mit der Zeit vergessen. Darüber nachdenkend und nachdem Gideon ihm versprochen hat, jedem von ihm zu erzählen, lässt er die Waffe fallen und sich von Hotch und Elle verhaften, als diese ankommen.

ProfilBearbeiten

Der Täter hat seine Waffen mitgebracht: Klebeband, Klebstoff und Draht. Er hat sie nicht am Tatort zurückgelassen, sondern hat sie wieder mitgenommen. Er hat eine Art Tötungsset, das er mit sich herum trägt. Organisierte Killer haben oft einen anspruchsvollen Job, der mit Technik zu tun hat und den Einsatz der Hände erfordert. Die Tatorte liegen soweit auseinander, dass er ein Fahrzeug benötigt. Dies dürfte gut in Stand und zwanghaft sauber sein, so wie sein Zuhause. Seine Angriffe finden tagsüber statt, also könnte sein Fahrzeug etwas mit seiner Arbeit zu tun haben, ein Firmenwagen oder Truck. Wir glauben, dass er seine Opfer beobachtet und dann durch ihren Tagesrhythmus weiß, wann er sie überfallen kann. Sie werden ihn nicht zufällig fangen. Er zerstört Symbole des Wohlstands in den Häusern der Opfer. Er empfindet Neid und Hass für Leute aus einer höheren sozialen Schicht. In ihrer Gegenwart fühlt er sich unsichtbar. Das ist auch Thema der Ballade, von der er Zeilen an den Tatorten hinterlassen hat. An einem Punkt der Ballade, versucht die Frau, den Tod zu bestechen, doch er lehnt ab. Er sagt das wär der einzige Moment, in dem Reichtümer keinen Wert haben. Wenn der Tod kommt, sind Arm und Reich gleich.

Dann ist er also arm.

Wahrscheinlich untere Mittelschicht, ein Täter aus der Unterschicht würde dieser stark patroullierten Nachbarschaft auffallen. Er scheint dort hin zu gehören. Er passt ins Bild.

Wieso erzwingt er die offenen Augen?

Der Täter ist ein ausbeutender Vergewaltiger. Die meisten Opfer schließen ihre Augen während eines Angriffs, drehen ihre Köpfe weg. Den Vergewaltigern ruiniert das die Fantasie. Für diesen Typ Vergewaltiger hat das Ziel mehr damit zu tun, dass das Opfer ihn ansieht, als der Akt an sich. Die Zeilen, die Inszenierung, die aggressive Sprache „Ich bin der Tod!“, dieser Typ hat zwar am Tatort die Kontrolle, im sonstigen Leben leidet er garantiert unter Minderwertigkeitskomplexen. Er wollte, dass wir herausfinden, was er getan hat und deshalb hat er dafür gesorgt, dass seine Verbrechen mitgezählt wurden, seine Opfer. Sie stehen für das, was ihn kontrolliert. Und er will diese Kontrolle zurückhaben. Er steht unter der Fuchtel einer mächtigen Frau, die ihm Angst macht. Und noch ein letzter Punkt: Er ist weiß.

Modus OperandiBearbeiten

Graney beobachtete seine Opfer tagelang, wobei er sich ihren Tagesablauf einprägte und somit genau wusste, wann der perfekte Zeitpunkt für seinen Angriff war, welche immer am Morgen geschahen. Er benutzte ein „Tötungsset“, bestehend aus Klebeband, Klebstoff und Draht, also Gegenstände, die er auch für seine Arbeit benötigte, und setzte seine Opfer außer Gefecht, fesselte sie ans Bett, vergewaltigte sie und tötete sie schließlich mit dem Draht. Nach der Ermordung verwendete er den Klebstoff, um die Augen seiner Opfer offen zu halten, und ließ sie aus dem Fenster starren, so dass sie den Telefonkabeln, an denen er arbeitete, zugerichtet waren. Nach jeder Tat zerstörte Graney Symbole des Reichtums, die er im Haus fand (Gegenstände wie kleine Geräte, Silberbesteck und hochwertiges Porzellan), und reinigte den Tatort, wobei er sogar verschiedene Gegenstände um- und wegstellte.

Bekannte OpferBearbeiten

  • 2005:
    • 18. September: Chandler (Vorname nicht enthüllt)
    • 26. September-07. Oktober: Vier unbenannte Opfer
    • 08. Oktober: Brenda Samms
    • 11. Oktober: Shelly Hart (gefesselt und beabsichtigt zu vergewaltigen und zu töten; wurde gerettet)

NotizenBearbeiten

Kirk B.R. Woller, der Schauspieler, der Graney porträtierte, trat später auch in einer Episode des kurzlebigen Criminal Minds-Spinoffs Criminal Minds:Team Red auf.

AuftritteBearbeiten

GalerieBearbeiten

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki